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LOCATION:St. Franziskus Kirche\, Messikommerstrasse 14\, 8620 Wetzikon
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DESCRIPTION:Am 6. Januar (oder an einem Sonntag zwischen dem 2. und 8.
  Januar) feiert die Kirche das Hochfest der Erscheinung des Herrn\, die
  Epiphanie. Epiphanie ist nicht bloss ein „Nachtrag zu Weihnachten“\,
  sondern die Vollendung der Inkarnation in der Offenbarung. Gemeint ist
  damit das Offenbarwerden der göttlichen Würde Jesu Christi. Dieses
  Offenbarwerden zeigt sich nach alter kirchlicher Überlieferung in drei
  entscheidenden Ereignissen seines Lebens\, die alle mit diesem Festkreis
  verbunden sind: im Besuch der Weisen aus dem Osten\, in der Taufe Jesu im
  Jordan und im ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana.\n\nDer eigentliche
  Festinhalt des 6. Januar ist die Anbetung des Kindes durch die Weisen\,
  weshalb dieser Tag im Volksmund auch „Heilige Drei Könige“ genannt
  wird. Diese Männer\, die Jesus ihre Verehrung und kostbaren Gaben
  darbrachten\, stammen vermutlich aus dem Raum Babyloniens. Dort hatte die
  Sternkunde eine jahrhundertelange Tradition. Auch wenn Babylon zur Zeit
  Jesu politisch an Bedeutung verloren hatte\, blieb es ein geistiges
  Zentrum der Himmelsbeobachtung.\n\nIndem Gott den Weisen aus Babylon
  durch den Stern die Geburt des Erlösers kundtat\, wurde Christus
  symbolisch der gesamten Welt offenbart. Allen Völkern\, nicht nur
  Israel\, auch wenn inzwischen Rom das letzte Weltreich repräsentierte.
  Die Weisen stehen also für die Heidenchristen\, die Jesus als den neuen
  König erkannt haben.\n\nAuch ausserbiblische Zeugnisse aus dem
  Zweistromland sprechen von der Erwartung eines Friedensfürsten im
  Westen. So machten sich die Weisen auf den Weg nach Jerusalem\, dem Sitz
  des jüdischen Königs. Dort erfuhren sie aus der Schrift\, dass der
  Messias in Bethlehem geboren werden sollte. Vom Stern geleitet\, fanden
  sie schliesslich Maria und das Kind\, warfen sich nieder und brachten
  ihre Gaben dar: Gold\, Weihrauch und Myrrhe.\n\nWieviele Weisen es
  waren\, erfahren wir in der Bibel nicht. Doch schon Anfang des 3.
  Jahrhunderts spricht der Theologe Origenes wegen der drei Gaben Gold\,
  Weihrauch und Myrrhe von drei Männern. Noch etwas früher finden wir den
  ersten Hinweis auf die Sterndeuter als Könige. Tertullian\, ein Theologe
  und Kirchenschriftsteller\, hört gleich zwei alttestamentliche Texte
  mit\, wenn er die Erzählung von den Weisen liest: „Die Könige von
  Tarschisch und von den Inseln bringen Geschenke\, die Könige von Saba
  und Seba kommen mit Gaben." (Psalm 72\,10) Und: „Völker wandern zu
  deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. ... Zahllose Kamele
  bedecken dein Land\, Dromedare aus Midian und Efa. Sie alle kommen von
  Saba\, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten
  des Herrn." (Jesaja 60\,3.6)\n\nDie kirchliche Legende gibt ihnen die
  bekannten Namen Caspar\, Melchior und Balthasar. Diese Namen tragen
  jeweils eine symbolische Bedeutung. Auffällig ist dabei besonders der
  Name Balthasar\, der auch im Alten Testament sowohl einem gottlosen
  babylonischen Herrscher als auch dem Propheten Daniel verliehen wird.
  Dies ein Hinweis auf Gericht und Erwählung zugleich.\n\nDie Gaben der
  Könige werden traditionell unterschiedlich zugeordnet. Zugleich stehen
  die drei Könige für die damals bekannten Erdteile und für die
  Universalität des Heils: Afrika\, Europa und Asien bringen Christus ihre
  kostbarsten Güter dar. Ebenso verkörpern sie die verschiedenen
  Lebensalter des Menschen – Jugend\, Reife und Alter –\, die gemeinsam
  vor Christus treten\, um ihn anzubeten.\nSo wird in der Epiphanie
  sichtbar: Christus ist nicht nur der König Israels\, sondern der Herr
  aller Zeiten\, Völker und Lebensalter.\n\nAm Samstag und Sonntag werden
  in der Hl. Messe Dreikönigs-Päckli mit Türkleber\, Kreide\,
  Weihrauchkörner und Kohle zum Mitnehmen gesegnet. Beigelegt ist auch ein
  Vorschlag für eigene Haussegnung zu Hause sowie Erklärungen zu diesem
  schönen Brauch. Das Segenszeichen an der Haustür (20*C+M+B+27) bedeutet
  „Christus Mansionem Benedicat“ (deutsch: Christus segne dieses Haus).
 \n\nKontakt: redaktion.webseite@kath-wetzikon.ch\n\nWeitere Infos:
  https://www.kath-wetzikon.ch/veranstaltung/23017
SUMMARY:SF Heilige Messe zum Hochfest der Erscheinung des Herrn  (plus
  livestream)
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